Schöpfung bewahren

Repair-Café

Bericht vom 2. Margetshöchheimer Repair-Café 

Am Samstag, 26. März, fand in und vor den Räumen des Ev. Gemeindezentrums das 2. Margetshöchheimer Repair-Café statt. Dank des schönen Wetters konnte die Anmeldung vor dem Eingang und zwei Reparaturplätze auf dem Parkplatz aufgebaut werden. Der Weltladen aus Erlabrunn war mit fairen Waren vor Ort und konnte auch seinen Stand im Freien aufbauen.

Insgesamt wurden von den Bürgern 31 defekte Artikel gebracht, hauptsächlich aus dem Bereich der Elektronik. Es konnten aber auch zwei defekte Rolllatoren repariert an die Eigentümer zurückgegeben werden. Etwas mehr als 60% der ursprünglich kaputten Gegenstände können weiter verwendet werden. 

Etwa 20 ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des 2. Repair-Cafés in Margetshöchheim. Sowohl als Reparateure, in der Anmeldung, im Café, als Kuchenbäcker - es gab sechs verschiedene köstliche Eigenkreationen - die Begeisterung war bei allen zu spüren. 

Die Spenden, die bei diesem Repair-Café zusammen kamen werden der Ukraine-Hilfe vor Ort zur Verfügung gestellt. Welche Organisation das sein wird, wird noch eruiert.

Dank der Initiative von Pfarrer Fuchs konnten wir als Dauerleihgabe eine stabile Werkbank mit Schraubstock erwerben, die vor Ort im Gemeindezentrum stehen bleiben kann.

Das nächste Repair-Café wird voraussichtlich in zwei Monaten stattfinden, das genaue Datum ist noch nicht bekannt.

 

Bäume pflanzen

200 kleine Zedern von Konfirmanden gepflanzt

Strahlender Sonnenschein, feuchter Boden -  ideal für das Pflanzen von Bäumen. Beim Auftakt in einem großen Kreis begrüßte Förster Wolfgang Fricker 10 Jugendliche und  8 Erwachsene der Evang. Kirchengemeinde Zell-Margetshöchheim-Erlabrunn. Er beschrieb die Situation des Schwarzkiefernbestandes auf dem Volkenberg von Erlabrunn. Es gibt hier eine dünne Humusschicht, darunter sehr viel Muschelkalk. Es war klug vor 120 Jahren, hier tiefwurzelnde Schwarzkiefern an zu pflanzen. Durch den gegenwärtigen Klimawandel und damit länger anhaltende Trockenheit werden die Schwarzkiefern geschwächt. Der Pilz Diplodia bedroht sie und lässt viele absterben. So ist es auch an anderen Standorten, etwa in Oberfranken.Ein größeres Waldstück, erhielt nun einen Wildschutzzaun. Im Januar wurden hier bereits von Bürgern aus Erlabrunn verschiedene Bäumchen angepflanzt. Konfirmanden und Erwachsene hörten von Förster Fricker von der Geschichte der Libanonzeder ( cedrus libani ). In jüdischen Geschichtswerken und in der Bibel wird berichtet, dass König Salomon mit dem Holz von Zedern des Libanon den Tempel in Jerusalem baute.
In Psalm 92 wird ein gerechter und von Gott geliebter Mensch mit dem Bild einer wachsenden Zeder des Libanon beschrieben. Die Libanon Zeder, so Fricker, ist nach wissenschaftlichen Erkentnissen für den Standort Volkenberg geeignet. Sie bekommt hier viel Licht und sie kann mit den kommenden wärmeren Temperaturen zurecht kommen.
Bürgermeister Thomas Benkert bedankte sich vor Ort bei allen Aktiven für die Aktion. Innerhalb von 2 Stunden wurden  200 kleine Zedern gepflanzt.  

Konfirmanden bei Baumpflanzaktion
Bildrechte Eva Sohn-Fuchs